Titelbild: Solaris
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32 Abbildungen, Aus dem Polnischen von Irmtraud Zimmermann-Göllheim, Vorwort: Ursula K. Le Guin, Illustration und Nachbemerkung: Anna Stähler, fester zweifarbig geprägter Einband, farbiges Vorsatzpapier, 336 Seiten, Buchgestaltung von Anna Stähler.

Preis für Mitglieder 28,00 €

Artikelnummer:
172542

Erschienen:
2021

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Inhalt

Der Planet Solaris ist von einem Ozean bedeckt. Bizarre Gebilde dringen fortlaufend an seine Oberfläche. Bereits seit Jahrzehnten versuchen Generationen menschlicher Forscher, sich dem Geheimnis des extraterrestrischen Meers zu nähern. Handelt es sich um ein intelligentes Wesen? Fest steht, dass das unbekannte Phänomen Einfluss auf die Verhältnisse in seiner Umgebung nimmt. Auch die Wissenschaftler, die es von der Raumstation aus untersuchen sollen, geraten in seinen Bann. Als der Psychologe Kris Kelvin eintrifft, um die seltsamen Vorkommnisse zu klären, trifft er auf eine labile Crew. Sind Fremde auf der Station anwesend? Kelvin begegnet dem Unvorstellbaren …

 

Kommentare und Bewertungen
Bewertung

Kommentar von Boy, Rolf (16.06.2022)

„Ich habe Lems „Solaris“ aus dem Jahr 1961 bereits mehrfach gelesen. Auch wenn sich der Roman zweifellos dem Science Fiction Genre zuordnen lässt, so sehe ich ihn doch vornehmlich als philosophisches Werk. Lesenswert bleibt er allemal, für eine ansprechend gestaltete Ausgabe der Büchergilde wäre ich daher durchaus zu haben gewesen. Ich schicke voraus, dass ich die vorliegende Neuausgabe bislang nur von den Abbildungen des Online-Shops her kenne und noch nicht selbst in Händen halten konnte. Daher steht mein Eindruck entsprechend unter Vorbehalt. Dieser erste Eindruck ist jedoch leider Enttäuschung und die feste Gewissheit, das Buch in einer solchen Gestaltung nicht in meinem Bücherregal stehen sehen zu wollen. Bislang ist dieser Eindruck unverändert. Weder das Titelbild noch die Illustrationen sagen mir zu, ich empfinde sie als uninspiriert, technisch-kalt und - im Gegensatz zum Roman selbst - bar jeglicher Hoffnung. Zwar ist der Roman durchaus sehr beklemmend, und der Autor vermag es mühelos, eine ebensolche Beklemmung auch im Kopf des Lesers hervorzurufen. Die illustrative Gestaltung scheint jedoch den Ansatz zu verfolgen, diese Ausweglosigkeit unbedingt auf die Spitze treiben zu müssen, so dass es mir buchstäblich „zu viel“ ist. Ich frage mich - nicht zum ersten Mal - welchen Sinn es überhaupt ergibt, ein Werk, das allein sprachlich imstande ist, Welten zu erschaffen und dazu keiner illustrativen Unterstützung bedarf, auf diese Art noch zusätzlich „aufzupeppen“. Dem Werk wird dadurch meiner Ansicht nach nichts Positives hinzugefügt. Im Gegenteil, die Gefahr besteht, dass der Leser die Abbildungen übernimmt und weniger seine eigene Fantasie bemüht. Oder dass er, wie in meinem Fall, so angewidert ist, dass er erst gar keine Lust auf ein Buch bekommt, dessen Text in Wirklichkeit höchst lesenswert ist. Vielleicht wäre es besser, die Büchergilde würde hier zwei Ausgaben anbieten, beide wie gewohnt hochwertig verarbeitet, eine jedoch ohne Illustrationen für den etwas kleineren Geldbeutel und eben eine „gestaltete“ für denjenigen, dem sie zusagt. Als Beispiel für eine gelungenere Titelbildgestaltung von „Solaris“ verweise ich auf den Entwurf Celestino Piattis für den Deutschen Taschenbuchverlag (dtv).”

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